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Knochen- und Gewebsaufbau

Einzelne schwere parodontale Defekte bedürfen zusätzliche operative Maßnahmen. Als Hauptindikationen sind zu nennen zwei- und dreiwandige Knochentaschen sowie Bereiche der Wurzelteilung. Mit folgenden Vorgehensweisen können die Funktion und die Prognose dieser Zähne deutlich verbessert werden. Während der Lappenoperation können je nach Konfiguration des Defektes nachstehende Materialien implantiert werden:

Knochenersatzmaterial
Es gibt verschiedene Knochenaufbaumaterialien. Heute werden bevorzugt resorbierbare Keramiken in Granulatform verwendet. Die Granulate besitzen Mikroporen, die miteinander in Verbindung stehen. Sie besitzen eine Eigenschaft, die das Einwachsen von Knochengewebe ermöglicht.

Eigenknochen
Eigenknochen besteht aus Knochenspänen die andernorts in der Mundhöhle gewonnen werden.

Schmelz-Matrix-Proteine
Schmelz-Matrix-Proteine werden aus Zahnkeimen des Schweins gewonnen. Um die Regeneration parodontaler Gewebe zu stimulieren, werden entwicklungsbiologische Vorgänge indiziert.

Membranen
In vielen Fällen ist die Stabilisierung von Knochenersatzmaterialien, Eigenknochen oder auch Schmelz-Matrix-Proteinen erforderlich. Zur Stabilisierung können resorbierbare oder nichtresorbierbare Membranen verwendet werden. Nichtresorbierbare Membranen müssen nach ca. 4-6 Wochen entfernt werden. Membranen können nicht nur das implantierte Material am Ort halten, sondern dienen auch als Barriere für einsprießende Schleimhautzellen. Dies nennt man gesteuerte Geweberegeneration.

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