So werden Implantate gesetzt
1. Planungsphase
Gesamtplanung und Konzept für das gesamte Gebiss.
Planung der Implantate in Abhängigkeit von Knochenangebot, Knochendichte und angrenzenden Nachbarstrukturen (Kieferhöhle, Unterkiefernerv, Wurzelverlauf der Nachbarzähne).
2. Begleitende Sanierung des Restgebisses
Falls erforderlich systematische Zahnfleischbehandlung, Kariestherapie, ggf. notwendige Zahnentfernungen, Wurzelfüllungen usw.
3. Konkrete OP-Planung
unter Berücksichtigung der Position und Achse des späteren Zahnersatzes.
4. Implantation
In der Regel unter Lokalanästhesie, bei umfangreichen Implantationen auch in Intubationsnarkose. Gegebenenfalls sind Regenerations- und Aufbauoperationen des Kieferknochens notwendig. Häufig ist auch das zeitgleiche Vorgehen von Implantation und Zahnentfernung vor allem im Frontzahnbereich möglich.
5. Einheilphase
von ca. 6 Wochen bis mehreren Monaten. In der Regel heilen die Implantate belastungsfrei ein. Die definitive Suprakonstruktion wird erst nach vollständiger knöchener Einheilung der Implantate eingegliedert. In der Zwischenzeit wird auf Wunsch ein provisorischer Zahnersatz eingegliedert, oder die bestehende Prothese umgearbeitet.
6. Phase der definitiven prothetischen Versorgung
Die endgültigen Kronen werden auf das Implantat entweder zementiert oder aufgeschraubt.
7. Phase der Nachsorge
Bei regelmäßiger und guter Mundpflege sind Implantate der sicherste, dauerhafteste Zahnersatz mit großem Komfort. Wichtig ist aber eine engagierte und konsequente Mundhygiene. Ebenso wichtig ist auch die regelmäßige professionelle Unterstützung durch eine Prophylaxehelferin. In regelmäßigen Abständen (in der Regel 3-4 Monate) werden professionelle Zahnreinigung und weitere Vorsorgemaßnahmen für die Zähne und die Implantate durchgeführt.
So werden sie viel Freude haben und langfristig Kauen, Essen, Sprechen und Lachen können, ohne Einschränkungen!